Sony Alpha 6000 seit 2014 auf dem Markt - Heute immer noch eine Empfehlung?

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Anfang 2018 habe ich mir, angeregt durch etliche gute Testergebnisse und positive Aussagen im Netz, die Sony Alpha6000 angeschaut und war schlichtweg begeistert.
Obwohl ich seit ca. 40 Jahren treuer Nikon-Knipser bin (von der Nikkormat über die F2, die D70, D200 bis zur D7100), war ich von Bildqualität (vor Allem: Dynamikumfang), Autofokus und Bildfolgeleistung der Sony Alpha6000 überrascht. Zusammen mit den handlichen Abmessungen war der günstige Preis letztlich überzeugend. Verglichen mit den Nachfolgemodellen Alpha 6300 und Alpha 6500 war das bereits 4 Jahre alte Modell für mich als „nur“ Fotograf in jedem Fall die richtige Wahl. Hinzu kommt, dass per Adapter alle Nikon-Objektive an der Alpha6000 verwendet werden können. Mein einfacher Adapter (ca. 25 EUR) unterstützt zwar nur manuelle Fokussierung und Blendenwahl, dies ist aber – wenn man nicht gerade Sportfotografie betreibt – mittels der optischen Einstellhilfe „focus peaking“ kein Problem. Das Sony 18-135mm-Zoom (entspricht 27-202mm Kleinbild) anstatt des 16-50mm-Kit-Objektivs lässt aber qualitativ kaum Wünsche offen, so dass ich nur in besonderen Fällen auf ein Nikon-Objektiv zurückgreife (z.B. das 50mm/1.4).

Während Filmer sicher besser bei einem der neuen Modelle aufgehoben sind, bietet die Alpha6000 alles, was der ambitionierte Amateurfotograf braucht. Im verlinkten Video wird das nochmal verdeutlicht.

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